Ostafrika bekommt endlich auch schnelles Internet

Die Verlgearbeiten am rund 17.000 Kilometer lange Seekabel an der Ostküste von Afrika sind abgeschlossen und soll damit endlich eine Alternative zur bisherigen Satellitenverbindung bieten. Die Leitung verbindet zurzeit die Netze Europas, Indiens und Südafrikas mit den Städten Nairobi (Kenia) und Kampala (Uganda), in Kürze sollen Addis Abeba (Äthiopien) und Kigali (Ruanda) ebenfalls angeschlossen werden. Nach Angaben des Betreibers Seacom können bis zu 1,3 Terabit pro Sekunde über die Verbindung transportiert werden.

Das Ostafrika-Seekabel gehört zur neuesten Generation der Netztübertragungstechnik und ermöglicht theoretisch über eine halben Million herkömmlicher DSL-Anschlüsse – und das sogar unter Volllast. Neben dem Seacom-Kabel sollen in diesem Jahr noch das East African Marine System (TEAMS) und 2011 das Eastern African Submarine Cable System (EASSy) für zusätzliche Kapazitäten sorgen. Auch für die Westküste sind entsprechende Projekte wie das Glo-1-Kabel, das Main-One-Kabel, das West Africa Cable System (WACS) sowie eine Verbindung der France Telecom in Planung.

Für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents dürfte die schnellen Internetanbindungen eine wichtige Komponente sein.

Ein Gedanke zu „Ostafrika bekommt endlich auch schnelles Internet“

  1. Schnelles Internet in ländlichen Gebieten? Nee, Nee, wenn Sie das wollen, müssen Sie nach Afrika auswandern, hier in Deutschland ist das nicht möglich.

    Natürlich ist auch für Afrika eine schnelle und stabile Internet-Anbindung wichtig und nötig. Ich frage mich aber nur, wer das wohl alles bezahlt?

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