Amazon: Alle Übernahmen des Shopping-Imperiums als U-Bahn-Karte

Der Onlineshopping-Pionier Amazon hat seit 1998 Milliarden in die Übernahme von rund 50 Unternehmen investiert. Größen wie Audible, Drugstore und als neuestes der Schuhhändler Zappos sind inzwischen Teil des Internet- und Shoppingimperiums. Das US-Managementnetzwerk MeetTheBoss hat Amazons Käufe auf einer Art U-Bahn-Karte dargestellt.

Amazon Shopping
Amazons Shopping-Imperium (Auszug).

Amazon hatte im Jahr 1995 als reiner Buchversand angefangen. Aber das Dasein als unbescholtener Großbuchversand war schon drei Jahre später mit dem Kauf der Internet-Filmdatenbank IMDB vorbei. Jüngster Coup ist die Übernahme des Schuh-Retailers Zappos für stolze 920 Millionen US-Dollar. Während der ersten Dotcom-Blase hatte Amazon in den Kauf von Alexa schon einmal horrende Summen investiert (645 Millionen Dollar). Der Hörbuchanbieter Audible ging im vergangenen Jahr für 300 Millionen Dollar über den elektronischen Ladentisch.

Übernahmen wie die des Cloud-Computing-Experten Elastra im vergangenen Jahr zeigen, dass Amazon nicht mehr nur im Handel operiert, sondern auch weitere Markenmacht im Kampf gegen die Serverfarmen der Rivalen von Google über Microsoft bis Apple aufbaut. Die sehr schöne Übersichtskarte gibt es in voller Größe hier zu bewundern.

2 Gedanken zu „Amazon: Alle Übernahmen des Shopping-Imperiums als U-Bahn-Karte“

  1. Als Infografik einmal ganz nett. Ist nur wenig hilfreich, wenn überall steht, die Kaufsumme sei nicht bekannt. Dann sieht man zwar die zig kleinen Unternehmen, die geschluckt wurden, aber spannender wäre schon, die Höhe der Investments mitverfolgen zu können.

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