Monatsarchiv für Juni 2009

 
 

Facebook-Chat hat die Milliarden-Marke geknackt

Auch wenn Facebook mit seinem Chat gerade mal vor etwas mehr als einem Jahr an den Start gegangen ist, so kann der Dienst schon beachtliche Zahlen vorweisen. Diese Woche wurden erstmals mehr als eine Milliarde Nachrichten verschickt – und das an nur einem Tag. Zum Vergleich: Über den Microblogging-Dienst Twitter wurden bisher insgesamt 2,2 Milliarden Tweets verschickt. Das sagt allerdings nicht allzu viel aus, denn die beiden Dienste vergleichen zu wollen, ist ungefähr so wie der berühmte Äpfel-und-Birnen-Vergleich. Sie sind einfach völlig verschieden. Einen Tweet verschickt man nicht so schnell wie eine Chat-Zeile, das ist klar.

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Wochenendgezwitscher: Was haltet ihr vom iPhone 3GS?

Mehr Speed, eine Videokamera mit Autofokus – ich will nicht sagen: das war’s. Aber riesig groß ist der Unterschied zwischen iPhone 3G S und seinem Vorgängermodell iPhone 3G nicht. Gestern ist das neue Wunderhandy trotzdem auf dem deutschen Markt erschienen. Für euch ein Grund, gleich zuzugreifen? Entscheidet ihr euch jetzt erst recht für das “alte” iPhone 3G, das durch das iPhone OS 3.0 deutlich aufgewertet worden ist? Sind euch aktuelle Smartphones von Nokia, Samsung und Co. lieber, wartet ihr lieber auf kommende Modelle wie das Palm Pre? Oder ist das Mobile Web ohnehin nichts für euch, weil zu teuer oder zu unattraktiv? Sagt uns eure Meinung und zwitschert mit. Wie immer hier als Kommentar, auf Twitter oder Identi.ca.

USA: Musikpiratin zu 1,9 Mio Dollar Schadenersatz verurteilt

Das wird teuer: In den USA wurde eine Frau zu 1,9 Millionen US-Dollar Schadenersatz für 24 Songs verurteilt, die sie bei KaZaA zum Download angeboten hatte. Die Frau hatte eine außergerichtliche Einigung zuvor abgelehnt. Ihr Fall war als einziger von 30.000 verhandelt worden.
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Polemikfreitag: Von Print, Twitter und geschniegelten Typen

Statt Follower- ist bei uns heute Polemikfreitag. Denn: Nein, es war keine besonders gute Woche. Die Netzsperren sind kaum beschlossen, da reden die ersten bereits davon, sie auszudehnen. Die Meinungsfreiheit soll beschnitten, die Gewaltenteilung in dieser Sache außer Kraft gesetzt werden. Und die Print-Presse verhält sich so ruhig, als ginge es dabei um den Bau einer Autobahnausfahrt.

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Podcasting in Deutschland – eine Bestandsaufnahme

Am 20. Juni lädt das Podcamp niche09 nach München ein. freshzweinull ist Medienpartner und selbstverständlich vor Ort. Im Vorfeld haben wir uns aber schon einmal Gedanken über den Stand der Podcasts in Deutschland gemacht und möchten Euch gerne daran teilhaben lassen. Werden sie wie Studien behaupten zum Mainstream oder ist hierzulande ihre Glanzzeit vielleicht schon vorbei?

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Bild nähert sich Spiegel Online: Sieg der peinlichen Wahrheitsverdreher?

Dieser Beitrag ist polemisch. Er ist einseitig und subjektiv. Und doch ist er sauber recherchiert und fair, er verschweigt keine Tatsachen. Und genau das unterscheidet ihn von den Methoden, mit denen “Bild” seit Jahrzehnten arbeitet, dieses Boulevard-Papier, die sich anmaßt, gestressten Handwerkern und Bauarbeitern in der 15-minütigen Frühstückspause das zu erklären, was es für Politik hält. Dabei versteht sie davon so viel wie Josef Ackermann von Moral oder wie der chinesische Arbeitssklave von skalierbaren Wachstumspotenzialen in Schwellenmärkten.

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SPD: Letztes Aufbäumen gegen Netzsperren

Aus dem großen Aufbegehren gegen die Netzsperren kinderpornographischer Websites von Seiten der SPD ist ja bekanntermaßen nicht viel geworden. Der Druck von CDU/CSU war wohl zu groß, denn es reichte nur zu einer leichten Verwässerung des Gesetzentwurfs. Aber der Protest  der SPD gegen das Internet-Sperrgesetz, das heute beschlossen werden soll,  geht weiter – vielleicht auch, um nach den Europawahlen nicht schon wieder als Verlierer dazustehen. Nun hat sich der hessische SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel mit einem offenen Brief an seine Parteikollegen gewandt. Darin fordert er sie auf, dem Gesetzentwurf zur Internet-Zensur nicht zuzustimmen.

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Flashmob auf Sylt wird teurer Spaß: Ordnungsamt will Geld vom Initiator

Weil seine Freundin ihn verlassen und er den Job verloren hatte, wollte sich Christoph Stüber mit einer Party auf Sylt trösten. So gründete er in MeinVZ die Gruppe “Alle Mann nach Westerland; wir machen eine fette Beach Party”. Und tatsächlich folgten rund 5.000 Menschen dem Ruf und fielen am letzten Wochenende auf der Insel ein. Die Bewohner der Insel – allen voran das Ordnungsamt – fanden das allerdings gar nicht witzig, denn durch die unangemeldete Party enstanden Kosten in Höhe von 20.000 Euro. Das Ordungsamt will Stüber diesen Betrag nun in Rechnung stellen.

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iPhone-Fieber: Hoher Aufrüstpreis für Bestandskunden. Morgen lange Schlangen?

Es isch hoit wie emmer: Wenn Apple für das iPhone ein größeres Software-Update auf den Weg bringt, gehen die Server in die Knie. So mussten iPhone-Bestandskunden gestern zum Teil lange warten und mit Problemen kämpfen, bis sie das neue Betriebssystem iPhone OS 3.0 installiert hatten. Morgen beginnt der Verkaufsstart des neuen Modells iPhone 3G S in Deutschland und den USA. Wir sind gespannt, ob es wieder lange Schlangen vor den Verkaufsräumen gibt.

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Netz-Zombie: Lycos steht von den Toten wieder auf

Wer hätte das gedacht: Lycos ist doch nicht tot – zumindest nicht mehr. Die etwas Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an an die Suchmaschine aus den frühen Tagen des Internet erinnern. Vielleicht aber auch nicht. Wie dem auch sei, Lycos, mittlerweile Tochtergesellschaft des koreanischen Internet-Riesen Daum Communications,  hat jetzt bekannt gegeben, dass es die Nutzungrechte der Markennamen “Lycos” und “Hotbot” für Europa wiedererlangt hat. Diese Rechte lagen bis jetzt bei Lycos Europe. Und das heißt, das Unternehmen steht kurz vor einem Suchmaschinen-Revival in Europa.

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