Freshkurios: Beim Bewerben Passwörter offenlegen, Brüste mit Klingelton vergrößern

Hereinspaziert, hereinspaziert, meine Damen und Herren, in unsere heutige Kuriositätensammlung! Erleben Sie eine Freakshow wie sie kein gesunder Mensch zuvor gesehen hat: Klingeltöne, die Brüste vergrößern. Stadtverwaltungen, die Passwörter wissen wollen. Street View als Dein Freund und Helfer. Google Earth als Litfasssäule. Twitter als Brandbeschleuniger. Herrreinspaziert!

Was das Web uns gestern und heute aufgetischt hat, ist in der Tat so beeindruckend, dass wir nicht für alles eine einzelne Meldung veröffentlichen können. Dann könnten wir ja über nichts anderes mehr schreiben. Deswegen hier fein säuberlich der Reihe nach:

Junge erkennt eigene Räuber auf Google Street View wieder

Im niederländischen Groningen hat ein 14-jähriger Junge der Polizei einen entscheidenden Hinweis in einer Raubsache geliefert: Ein Bild von Google Street View zeigt ihn auf einem Bild mit den beiden Tätern, offenbar kurz vor der Tat. Der Junge gab der Polizei an, im vergangenen September von den beiden Tätern erst vom Fahrrad gestoßen und dann um sein Handy und 165 Euro Bargeld erleichtert worden zu sein. Als er das Bild auf Street View sah, reichte er es an die Polizei weiter. Diese forderte das Originalbild von Google mit kenntlichen Gesichtern an. Die beiden Räuber wurden danach in kürzester Zeit identifiziert: Es sind Zwillinge.

Im Brandfall kein Twitter benutzen

Wenn es brennt, wählen Sie den Notruf, verlassen Sie ruhig das Gebäude – und kommen Sie nicht auf die Idee zu twittern. Ob das Bild echt oder gephotoshopt ist, ist übrigens noch nicht bestätigt worden. Via TheNextWeb. Ohne Worte:

Twitter Fire

US-Stadtverwaltung will von Bewerbern Passwörter für Social Communities

In Bozeman, im US-Bundesstaat Montana, verlangt die Stadtverwaltung für Bewerber äußerst hohe Transparenz: Wer sich um einen Job bewirbt, soll in einem Formular angeben, in welchen Social Networks er aktiv ist. Daneben sind Platzhalter für den Profilnamen und das Passwort, das man ebenfalls fein säuberlich dort eintragen soll. Beides diene der Personalabteilung dazu, gezielte Informationen über den potenziellen Bewerber heranzuziehen. Der Chef der Stadtverwaltung sagte beschwichtigend, es handele sich dabei um eine freiwillige Angabe. Man würde keine Bewerber aussortieren, die die Angaben nicht machten. Wer’s glaubt …

Kommunalkasse mit Google Earth aufbessern

Thorsten Krüger, Bürgermeister der niedersächsischen Kleinstadt Langen, will die hoch verschuldete Kommunalkasse wieder auffüllen – mit Werbung auf Hausdächern und Freiflächen. Sobald diese von Google Earth gescannt werden, bekämen virtuelle Besucher der Stadt ein bisher einmaliges Werbeportfolio zu sehen. Krüger will Google die Neuabtastung von Langen sogar bezahlen – das letzte Update ist noch von 2004. Werbe-Experten sind dennoch skeptisch: Mehr als 800.000 Euro ließen sich damit nicht machen, und bei mehr als einer Stadt funktioniere die Aktion nicht, denn nach einem Mal sei die Werbewirkung verpufft.

Brustvergrößerung per Klingelton

Klingt auf den ersten Blick witzig, kommt einem bei genauerer Betrachtung aber ein wenig verstörend vor: Der japanische Soundforscher Dr. Hideto Tomabechi hat einen Klingelton komponiert, mit dem Frauen ihre Brust auf natürliche Art vergrößern können. Der Klingelton emittiere unterschwellig das Geräusch eines schreienden Babys, was in den Frauen mütterliche Gefühle auslöse und die Brust ähnlich anschwellen lasse, wie bei einer Schwangerschaft. Hörten Frauen diesen 30 Sekunden langen Klingelton zwanzig Mal am Tag über einen Zeitraum von etwa zehn Tagen, würde der Brustumfang um zwei Zentimeter wachsen, verspricht Tomabechi. Testperson Ria konnte sich nach Ende des Tests angeblich sogar über drei Zentimeter mehr Oberweite freuen. Glückwunsch! Ob die Vergößerung von Dauer ist, verrät das Video nicht:

Schauen Sie auch bei unserer nächsten Freakshow wieder rein. Wenn es in dem Tempo weiter geht, sehen wir uns früher als Sie zu hoffen wagen!


 
 
 
 

2 Kommentare zu “Freshkurios: Beim Bewerben Passwörter offenlegen, Brüste mit Klingelton vergrößern”

  1. SEO Monster - 23. Juni 2009 um 11:32

    Großes Kino: Im Brandfall bitte nicht twittern! ;) Ich glaube eher an die Photoshop Collage.

  2. Daniel - 23. Juni 2009 um 11:55

    Sehr kuriose Dinge. Vielen Dank!

    Zu der Google Earth Werbungssache muss ich sagen, die Idee ist garnicht so schlecht und ich denke, die Werbewirkung sollte doch nicht sofort verpuffen, schließlich sind die Marken dauerhaft präsent.
    Evtl. ist der erste Sensationseffekt dann weg, ja, aber man kann die Werbung dauerhaft sehen oder sogar zukünftig austauschen.
    Wenn ich überlege, wie oft ich auf diesen Karten unterwegs bin, da würden sich doch unbewusst einige Marken einprägen.