Tamola: Geld verdienen beim Online-Shoppen

Online-Shopping wird immer beliebter. Kein Wunder – es erspart den Weg in das nächste Geschäft und lange Schlangen vor den Kassen. Außerdem ist das Angebot in Online-Shops oftmals größer als in den herkömmlichen Läden. Und diese Online-Shops bezahlen dafür, dass die Kunden auf ihre Website kommen. Jede Werbung – egal ob Banner, Anzeigen über Suchmaschinen oder Fernsehwerbung – wird im Endeffekt von den Kunden bezahlt, denn die Kosten verstecken sich im normalen Preis des Artikels. Und genau hier setzt das Bonusprogramm von Tamola an.

Provision an Nutzer zurück

Genau wie alle anderen nutzt auch Tamola den normalen Ablauf von Onlinemarketing: Wenn jemand auf ein Banner klickt und anschließend auf der Zielseite etwas kauft, erhält die erste Seite eine Provision dafür. Und an dieser Stelle kommt das Bonusprogramm von Tamola ins Spiel. Hier werden keine Punkte vergeben, die vielleicht irgendwann einmal in eine Prämie umgetauscht werden können.

Bei dem System von Tamola besucht der Nutzer einen Online-Shop über die Zwischenstation Tamola und kauft dort etwas. Tamola kassiert die Werbeprämie, die der Shop dafür zahlt und gibt diese zu 100 Prozent an den Nutzer weiter. Schon ab dem ersten Cent wird die Provision an den Kunden weitergeleitet, sodass sich (erstmal) kein nutzloses Guthaben ansammelt.

Tamola

Service muss sich auch finanzieren

Klar ist, dass sich auch ein Service wie Tamola irgendwie finanzieren muss. Markus Winter von Tamola sagt dazu: “Ganz von wirtschaftlichen Zwängen befreit ist Tamola aber natürlich nicht, wir müssen die Webseite, ein Büro etc. zahlen und auch die Transaktionen im Hintergrund bearbeiten – deswegen nehmen wir einmal jährlich von jedem Nutzer sieben Euro aus seinem Verdienst.”

[ad#Adsense-Banner]

Jährlich sieben Euro pro Kunde – und das auch nur, wenn tatsächlich ein Bonus über diesem Betrag verdient wurde – sind nicht viel, vor allem nicht für ein so junges Start-up. Das ist auch Markus Winter klar: “Für uns ist das ganze am Ende eine Wette darauf, dass sehr viele Leute sagen: ,Du, das finde ich so toll, das erzähle ich meinen Freunden’. Das ist für uns so wichtig, da wir kein Geld für Werbung ausgeben können. Das, was andere Werbetreibende ausgeben, landet bei unseren Nutzern. Durch die begrenzten Einnahmen ist Tamola im Vergleich zu anderen Start-ups eine eher kleine Idee und wird kaum größer als ein Zehn-Mann-Betrieb werden – aber wir hoffen, dass die Idee sich in etwa ein bis zwei Jahren selbst tragen wird.”

Fazit: Klingt ein wenig kompliziert aber interessant. Kann sicher nicht schaden, vor dem nächsten Einkauf einmal bei Tamola vorbeizuschauen, auch wenn leider Amazon noch nicht in der Tamola- Shop-Liste zu finden ist.

3 Gedanken zu „Tamola: Geld verdienen beim Online-Shoppen“

  1. Interessant ist immer wieder zu beobachten, wie gut Mund-zu-Mund-Propaganda im Internet funktioniert, wenn man eine gute Idee hat. Ich denke, hier hat Markus Winter auf ein gutes Pferd gesetzt.

  2. Eigentlich nutze ich schon so einen Dienst, aber der sammelt auch erstmal Guthaben an. Dieses tamola werd ich mir auf jeden Fall mal angucken – und für Amazon hab ich dann ja immer noch mein Guthabensammelkonto vom anderen Dienst.

Kommentare sind geschlossen.