Linkverkürzer U.nu: Es geht immer noch kürzer

Ihr benutzt doch hoffentlich nicht noch cli.gs, bit.ly oder arm.in, um Links zu verkürzen? Von TinyURL, diesem Dinosaurier, will ich hier mal gar nicht reden. Mit ff.im, tr.im oder is.gd kommt Ihr der Sache schon näher, vergeudet aber immer noch einen wertvollen Buchstaben im Rennen um die kürzesten Tweets. Denn mit u.nu gibt es jetzt einen Linkverkürzer, der so klein ist, dass man ihn kaum noch erkennen kann. Zusammen mit dem Linkcode heißt zum Beispiel der Link zu diesem Text hier http://u.nu/2mw4 und ist damit nur noch 15 Zeichen kurz. Wir ahnen bereits, wie das weitergehen wird.

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140 Zeichen sind zu lang für einen Tweet

Der Nächste erfindet dann wahrscheinlich http://u.f mit dann nur noch 14 Zeichen. Der Linkcode ist in der Regel vier Zeichen lang, damit er genug Kombinationen für möglichst viele Links liefern kann. Aber warum kann Twitter nicht eigentlich auf das “http://” im Link verzichten, was Browser längst können? Die kürzesten Links der Welt könnten dann u.f/tata heißen und wären nur noch acht Zeichen kurz.

Warum das so wichtig ist? Weil selbst 140 Zeichen für eine Twitter-Meldung inzwischen zu lang sind. Des öfteren bekamen wir in den letzten Tagen die Bitte, unsere Tweets doch bitte etwas kürzer zu machen, damit man sie noch ordentlich retweeten (weiterverschicken) kann. Die Zusatzangabe “RT @freshzweinull ” kostet – mit Leerzeichen hinter freshzweinull – noch einmal 18 Zeichen. Und wenn man den Tweet dann auch noch kommentieren will, … Um es kurz zu machen: Tweets mit mehr als 100 Zeichen sind zu lang, und immer kürzere Links offenbar bitter notwendig. U.nu ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

5 Gedanken zu „Linkverkürzer U.nu: Es geht immer noch kürzer“

  1. “Zusatzangabe “RT @freshzweinull ” kostet – mit Leerzeichen hinter freshzweinull – noch einmal 18 Zeichen. ”

    Wie wärs denn mit einer zusätzlichen Domain “fresh20″ oder noch besser “f20″? ;)

  2. Irgendwann macht die Entropie des verwendeten Codes Schluss. Mit 4 Zeichen hinter der Domain (http://u.nu/2mw4) lassen sich bei Verwendung von großen (26) und kleinen (26) Buchstaben sowie Zahlen (10) nur 62^4=14.776.336 URLS codieren. TinyURL hat angeblich schon über 200.000.000 Links in der Datenbank.

    Ein sehr schöner Ansatz: tinyarro.ws nutzt statt Buchstaben/Zahlen das ganze Unicode-Spektrum. Eine URL sieht dann z.B. so aus: http://➡.ws/㨛 Wird nur leider noch nicht von jeder Software unterstützt..

  3. 160 Zeichen reichen. Ansonsten gibts auch E-Mail und RSS. Früher oder später wird Twitter schon ein Geschäftsmodell präsentieren müssen, und wenn das nicht 320 Zeichen für Premiumkunden sind, dann Frage ich mich doch, ob die Twitter-Macher *überhaupt* Geld verdienen *wollen*? Es wäre schiesslich sehr schnellumgesetzt, alle Twitter-Services würden sich im nu updaten um nicht hinterherzuhinken, und alle selbsterklärkten Marketing-Experten oder Twitter-Pros würden richtig viel Geld in Twitter reinbuttern … und sich auch noch super fühlen dabei.

    Ich schweife ab … wenn einem 5 Zeichen so wichtig sind, sollte man vielleicht lieber mal über seine Artikel-Titel besser nachdenken, denn die kann man auch einfach in dem Tweet automatisch längenbegrenzen lassen a la “Linkverkürzer U.nu: Es geht immer no…” Dann kann man immer sicherstellen, dass es ge-re-tweetet werden kann.

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