Ins Netz gegangen: 5 Fragen an PR-Blogger Klaus Eck

Als PR-Blogger hat er sich in der deutschen Bloggosphäre einen Namen gemacht: Klaus Eck, Kommunikationsberater und Reputation Manager. Er hilft Unternehmen beim Aufbau einer eindeutigen Online-Reputation (“Managen Sie Ihre Online-Reputation lieber selbst, bevor es andere tun!”) und bei der Entwicklung von Online-Relations. Uns erzählt er von seinen Hacker-Erfahrungen – und dass er für Musik im Netz bisher nicht bezahlt hat.

[ad#Adsense-Banner]

Seit wann nutzen Sie das Internet?
Das erste Mal war ich 1986 mit einem Hacker via Universitätsnetz online. Der Chemiestudent entsprach allen Klischees eines PC-Freaks, hat mir aber gezeigt, wie faszinierend die Kommunikationsmöglichkeiten sind. Im Jahr 1993 habe ich dann selbst meinen ersten Modem-Zugang gehabt. Eine richtig schnelle Online-Anbindung hatte ich Anfang 1999 einer VPN-Verbindung zu verdanken, die mir das Stuttgarter Unternehmen Brokat einrichtete, damit ich zwei Tage in der Woche daheim in München arbeiten konnte.

Was ist momentan Ihre Lieblingswebsite?
Nun, am häufigsten rufe ich sicherlich Twitter.com und Friendfeed.com auf, weil ich jeden Tag viele Tweets in die Welt schicke und über diverse Tools das Microblogging verfolge.

Welches App begeistert Sie zurzeit am meisten?
Die Twittersuche Twazzup.com ist genial, weil darüber die vielen Twitter-Links ausgewertet und zu nutzwertigen Inhalten zusammengeführt werden.

Klaus EckWas war das letzte Musikstück, das Sie im Netz gekauft haben?
Bislang habe ich dafür noch nie bezahlen müssen, aber ich bin ein großer Fan von Last.fm und könnte mir vorstellen, dort ein kostenpflichtiges Abonnement einzugehen.

Was vermissen Sie bei einem Netzausfall am meisten?
Den Microcontent und die Livestreams meiner guten Kontakte, die mich auf zahlreiche News und Diskussionen aufmerksam machen. Als Newsjunkie tue ich mich schwer, wenn ich von meinen Infofeeds abgetrennt werde.

Was sollte es im Internet noch geben?
Appplikationen gibt es bereits eher zu viele. Aber es wäre schön, wenn es mehr Menschen gäbe, die einander vertrauen und sich dessen würdig erweisen. Außerdem sollten Unternehmen sich stärker auf die Online-Kommunikation einlassen und wirklich den Kundendialog suchen.