Dell präsentiert den Android-Buschfunk auf einem Twitter-Netbook von Apple

Bei der Überschrift hat sich der Autor wohl zu viel Kaffee oder was noch Härteres hinter die Binde gekippt, was? Also, ich würd ihn ja rausschmeißen, wenn ich es nicht zufällig selbst wäre. Aber wer Tag für Tag etliche dutzend Meldungen sichtet, der kann schon einmal was durcheinander bringen und drei komplette Fantasiemeldungen erfinden – die gar nicht einmal so abwegig klingen:

StudiVZ stellt Netbook mit Twitter-Betriebssystem vor

StudiVZ will seine abwandernden Kunden mit einem eigenen Netbook bekämpfen. Das 1,3-GHz-Modell mit 1 USB-Anschluss und 16 GB Flash-Speicher soll auf das revolutionäre, neue Betriebssystem “Twitter” setzen. “Twitter ist deutlich leistungsfähiger als Windows XP, 7 oder 8 und auch als Linux”, so StudiVZ-CEO Markus Berger-de León. Twitter enthält demnach eine Micro-Textverarbeitung, einen Instant Messenger, ein öffentliches Community-Tool, ein Bildbetrachtungs-Plugin und ist internetfähig. “Wenn die Software wegen Überkapazität ausfällt, erscheint standardmäßig unser Logo im Display, das von auf Kanonen schießenden Spatzen hochgehalten wird”. StudiVZ macht den Kauf eines Netbooks zur Voraussetzung für die Nutzung der Community. “Wer es nicht will, kann unsere Community nur noch 30 Tage lang nutzen!”, so Berger-de León. Hersteller des Gerätes ist Apple. Das Netbook ist weiß, auch ohne Intuition bedienbar und kostet mit StudiVZ-Vertrag 499 Euro.

Dell wird zum Buschfunk

Dell trennt sich von seinem Kerngeschäft und will einen revolutionären Dienst an den Start bringen, bei dem Meldungen nur 140 Zeichen lang sein dürfen. Dazu launcht der PC-Hersteller eine neue Website mit dem Dienst “Buschfunk”: “Uns ist durchaus klar, dass 140 Zeichen noch kürzer sind als eine SMS”, sagte Dell-CEO Michael Dell dem Technikmagazin CNet. “Wir haben für Usability größtes Verständnis und denken, dass wir damit unsere Brutto-Marge bis zum Q2 2011 um bis zu 26 Prozent steigern können.” Neueste Studien von Forrester und IDC zeigten, dass der Bedarf an Microblogging-Diensten noch nicht gedeckt ist. Laut Active Value wissen 83 Prozent mit dem Begriff “Micro-Webmessenging in dynamischen Business-Segmenten” nichts anzufangen, wollen das Gerät aber auf jeden Fall ausprobieren, wenn es auf den Markt kommt.

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Aus Twitter wird Android

Um weitere Geschäftsbereiche zu erschließen, wird aus der Microblog-Community Twitter das offene Betriebssystem Android. Nutzer können Twitter damit mit Zusatzsoftware – so genannten Apps – bestücken, und sich von ihren Freunden dank der integrierten GPS-Funktion dabei helfen lassen herauszufinden, wo sie eigentlich gerade sind. Das App versieht jeden Tweet mit Geo-Koordinaten und begrenzt den Rest der Meldung damit auf 34 Zeichen. Zusätzlich bietet Android Kalender- und Telefonfunktionen. Verwandeln will sich Twitter laut Gründer Biz Stone nicht schlagartig, sondern unterschwellig, so dass die Nutzer es nicht mitbekommen. Als erstes Unternehmen zeigt die deutsche Social-Community Mein-Schüler-StudiVZ Interesse.

Macht’s gut für heute! Wenn euch die echten Meldungen interessieren, klickt mal hier: Twitter/Apple, Dell/Android, StudiVZ/Buschfunk.

Ein Gedanke zu „Dell präsentiert den Android-Buschfunk auf einem Twitter-Netbook von Apple“

  1. Andere bezahlen Millionen für die Übernahme genialer Ideen – studivz macht einfach copy+paste – ziemlich dreist.

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