Kissenschlacht mit immensen Reinigungskosten: Stadt Köln will Teilnehmer per StudiVZ aufspüren
06. April 2009 - Jürgen Vielmeier
Aus allen Wolken: Nachdem am Samstag ein Flashmob vor dem Kölner Dom eine gigantische Kissenschlacht veranstaltet hatte, will die Stadt einige “Übeltäter” nun bei StudiVZ ausfindig machen. So schön der PillowFightDay auch gewesen sein mag: Er hat der Stadt Köln zwischen 2.500 und 3.500 Euro Reinigungskosten verursacht, und die will die Stadt jetzt wieder haben.
Etwa 5.000 Menschen hatten am Samstag um 16 Uhr spontan die Kissen ausgepackt und sich eine überdimensionale Kissenschlacht geliefert. Die Aktion war natürlich von langer Hand geplant und Teil des International Pillow Fight Day, der am Samstag in zahlreichen Städten auf der ganzen Welt statt fand, unter anderem in Budapest, Kuala Lumpur, Moskau, New York und Sao Paolo. Nach der Schlacht in Köln arbeiteten 30 Reinigungskräfte der Stadt bis Mitternacht, um die Federn zu beseitigen.
Auf den Kosten will die Stadt nicht sitzen bleiben. Robert Kilp, Leiter des Ordnungsamts Köln, sagte dem Webportal Koeln.de, man überlege, einigen der Teilnehmern auf StudiVZ habhaft zu werden. Die Teilnehmer der Kissenschlacht hatten dort Gruppen gegründet, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. Selbst wenn die Stadt die Gruppengründer und -mitglieder ausfindig macht, dürfte es schwer werden, ihnen die Teilnahme an der Aktion nachzuweisen. Trotzdem würde ich an Stelle der Teilnehmer die Gruppe jetzt schleunigst verlassen oder diese gleich ganz schließen …




naja, wenn die teilnehmer auch so intelligent sind vorher beim WDR anzurufen und einslive einzuladen, muß man sich dann nicht wundern wenn dann die radio- und kamerateams auftauchen und teilnehmer auf bild und ton bannen…
Mit ein paar großen Industrie-Staubsauger hätte ich da mit ein paar Freunden auch für weniger Geld aufgeräumt ;)
Irgendwie finde ich das albern… 2500€ na und? Sollen sich lieber um die ganzen Graffiti-Schmierer kümmern!
Sonst haben die Leute keine Probleme als so einen Mist zu produzieren.
Aber 2500€ sind auch nicht wenig.
einmal sollen auch mal die deutschen ein wenig feuer im arsch beweisen und schon stellen sie sich an. könnte mich unendlich darüber aufregen. wer dabei war weiß, dass es ein unvergessliches erlebnis war!