Ins Netz gegangen: Alexander iFranz Köllner, Mr. Web 2.0

Alexander “iFranz” Köllner spielt mit dem Web 2.0 wie auf einer Klaviertastatur – und das auf Konzertniveau: Er hat gebloggt, gehört zu den deutschen Podcast-Pionieren, twittert und wurde für sein Videoblog iFRANZ.TV mit dem Deutschen Podcast Award ausgezeichnet. Kein Wunder, dass auch die Industrie ein Auge auf seine Talente geworfen hat; er war beispielsweise bereits für Interxion, BMW Mini und Microsoft tätig. Was das Internet mit seinem inneren Gleichgewicht zu tun hat, verrät er im Interview.

Seit wann nutzen Sie das Internet?
Sporadisch seit 1997. 28.8 Modem über AOL. Der typische “50-Stunden-Frei-Angebot-Surfer”. Regelmäßig seit 1998.

Was ist momentan Ihre Lieblingswebsite?
Keine bestimmte. Aufgrund von Twitter lese ich fast keine Blogs mehr, sondern besuche nur Nachrichtenportale (Spiegel, Sport1, Macnotes, MacTechNews, etc.).

Alexander KoellnerWelches App begeistert Sie zurzeit am meisten?
QuadCamera.

Was war das letzte Musikstück, das Sie im Netz gekauft haben?
Johnny Cash – At San Quentin (The complete 1969 Concert) über iTunes, gekauft im Dezember 2008. Mir fehlte sie noch in der Sammlung … :-)

Was vermissen Sie bei einem Netzausfall am meisten?
Mein inneres Gleichgewicht … :-)

Was sollte es im Internet noch geben?
Das ist eine gute Frage, mit der ich mich auch schon lange beschäftige. Ganz ehrlich, ich weiß es nicht … Wir können TV über das Internet schauen, wir werden über Twitter (oder ähnliche Dienste) informiert, was Freunde und Bekannte machen. Man kann über das Internet seine Pizza bestellen, vom Einkaufen mal ganz zu schweigen. Wenn mir was fehlt, ist es eine gewisse Konstantheit. Wir brauchen nicht jede Woche eine neue Community, wir sollten die bestehenden erst mal ausbauen.