Twitter startet Businesstweet-Seite und nimmt Geld ein

Der beliebte Microblog-Dienst Twitter hat eine neue Geschäftsidee, mit der sich tatsächlich Geld verdienen lässt: ein neuer Dienst namens ExecFeeds. Dieser sammelt die Kurzbotschaften namhafter Manager von ebenso namhaften Konzernen aus dem kaum noch überschaubaren Planschbecken Twitter und listet sie auf einer eigenen Seite auf. Leser können über die Meldungen abstimmen und damit eine Digg-ähnliche Rangliste erstellen. Diese gefilterten Informationen lässt sich Twitter sponsern.

ExecFeeds

Der Online-Vermarkter Federated Media Publishing kümmert sich um Werbungtreibende und hat als ersten potenten Geldgeber den Softwarekonzern Microsoft an Land gezogen. Mitglieder von Twitter können ExecTweets kostenlos folgen. Und Twitter hat damit endlich einen Geldhahn angezapft. Allerdings ist auch das wieder nur eine Querfinanzierung mit einem Subdienst. Eine Einnahmequelle für die öffentliche Twitter-Site steht aber auch in den Startlöchern: Es scheint auf simple Banner- und Text-Werbung hinauszulaufen, wie erste kleine Fensterchen in der Profilseitenspalte zeigen. Warum auch nicht!


 
 
 
 

Ein Kommentar zu “Twitter startet Businesstweet-Seite und nimmt Geld ein”

  1. ExecTweets: Geschäftsmodell mit positiven Nebenwirkungen | TechBanger.de - 25. März 2009 um 04:52

    [...] zwar die Menschen hinter dem Projekt getroffen, im Grunde wie Redakteure, doch die Nutzer können “Votes” für einzelne Tweets abgeben und vorschlagen, welche wichtigen Leute außerdem noch mit ihren [...]

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