Wochenendgezwitscher: Twitter – wo liegt der Reiz?

Nicht schon wieder dieses Thema! denkt ihr jetzt. Seit Monaten diskutiert die ganze Webwelt der mindestens zweiten Generation über diesen seltsam faszinierenden Dienst, der nur 140 Zeichen erlaubt. Und freshzweinull hat nichts besseres zu tun, um diese Diskussion selbst am Wochenende noch einmal auf den Herd zu stellen. Aber mal im Ernst: Als schnellstes Massenmedium für weltbewegende Ereignisse konnte sich Twitter bisher erst ein paarmal in Szene setzen. Der Rest ist Alltag, sehr viel Rauschen – und was noch?

Warum twittert ihr gerne? Habt ihr gute Beispiele für besonders gute Twitterer, die ihr gerne lest? Für welche Botschaften nutzt ihr die 140 Zeichen & wie erklärt ihr euren unwissenden Freunden, was ihr an Twitter mögt? Nehmt teil an unserem allwochenendlichen Gezwitscher und sagt uns eure Meinung; hier als Kommentar oder – diesmal passend ;) - auf Twitter.


 
 
 
 

8 Kommentare zu “Wochenendgezwitscher: Twitter – wo liegt der Reiz?”

  1. Hans Hirse - 14. Februar 2009 um 11:00

    Ich kann auch dieses ganze Gehype um diese Spam-Schleudern und den ganzen Pseudosozial-Müll nicht mehr hören!

    Nur arbeitsscheues Gesindel kann diese Dienste überhaupt nutzen. Wenn jemand in meinem Betrieb diese Dienste nutzt oder darüber Interna verbreitet, der kann sofort gehen und braucht nicht wieder zu kommen. Geschäftskontakte werden auf klassischen Wegen geführt und revisionssicher verwaltet, sonst nix.

    Wer etwas zu sagen hat, der sollte entweder eine eigene Homepage betreiben, E-Mail oder Instant Messenger nutzen.

    Wer informiert sein will, der sollte einen Feedreader nutzen und möglichst viele Quellen anzapfen. Es ist doch egal, ob ich es 5 Minuten früher oder später erfahre, wenn in China ein Sack Reis umgefallen ist.

    Alles Andere ist überflüssig und einfach nur ein Zeitfresser.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn der ganze Dreck crashed oder einfach nicht mehr so ein Hype darum gemacht wird, sondern sich die Internet-Aposteln mal wieder den wirklich wichtigen Dingen widmen würden.

    Gruß Hans Hirse

  2. TomInMuc - 14. Februar 2009 um 13:25

    Leben und leben lassen. Oder anders – Twitter und twittern lassen. Anfangs fand ich Twitter blöd und fragte mich WER das braucht. Als dann immer mehr (Internet-) Freunde twitterten, dachte ich mir, warum es mal nicht ausprobieren.

    Teilweise war mir das Ganze doch etwas suspekt, besonders das Wettrennen wer nun die meisten Follower hat. Ich bin “protected” und habe meinen Kreis von Twitter-Freunden. Es ist angenehm zu wissen, was der andere gerade treibt und was ihm so für Gedanken durch den Kopf schießen. Das sind kleine Statements. Mehr nicht. Eine Spielerei.

    Aus Twitter jetzt ein Nachrichtenforum zu basteln, halte ich für übertrieben. Dazu verwende ich wirklich nur Feeds und die dazugehörigen Internetseiten. Aber wer dies gerne will, kann es ja tun. Jedem das seine! Man muss ja nicht mitmachen!

  3. Simon Zeimke - 14. Februar 2009 um 13:57

    Ja das Phänomen twitter – erst habe ich nur aus neugierde reingeschaut. Was ist das für ein Dienst? Obama hatte sicherlich einen größeren Beitrag für diese Neugierde.

    Dann kamen die ersten Follower und man selbst hat mehr und mehr nachrichten geschickt. Und plötzlich waren da auch alte Bekannte und Freunde die twittern. Dann wurde es interessant. “What am I doing?” und was tun die anderen. Neue Ideen habe ich gefunden.

    Hauptsächlich twitter ich über das, was mir grade in den Sinn kommt. Studium, Politik und Privates. Und natürlich auch den eigenen Blog in Twitter zu integrieren – wenn man was schreibt soll es schließlich auch jemand lesen.

    Interessant finde ich die “Feeds” der Nachrichtenmagazine, da sie doch noch etwas schneller sind als der herkömmliche RSS Feed, bzw ist es praktischer die eigenen Freunde und die News-Feeds in einer Liste zu haben.

    Und ja, ich bekenne mich dazu: Ich nutze twitter intensiv zum prokrastinieren. Es ist einfach herrlich sich damit abzulenken!

  4. Lukas - 14. Februar 2009 um 19:28

    ich habe den Sinn von Twitter nie verstanden.

    Bis heute nicht. Und kann ihn auch niemandem erklären, der mich fragt, was Twitter ist und warum man sowas macht.

    Trotzdem twittere ich mehrmals täglich, bin sogar fast schon Twitter-süchtig.

    Nur das mit dem “warum”, das kann ich mir nicht mal selbst beantworten.

  5. bL1zz - 15. Februar 2009 um 20:04

    ich bin twitter-neuling und nutze es eigentlich erstmal nur zu testzwecken für mich um mir ständig vor augen zu halten, wie mein fortschritt in der Prüfungsphase gerad ist und was sonst noch so passiert ist ;)

    ich finde es hat Zweierlei Potential:
    zum einen kann man sehr schnell sehen, was die Freunde, die einem wichtig sind und denen man auf Twitter folgt in der letzten Zeit so angestellt haben, da es die Leute zwingt sich kurz zu fassen und auf den Punkt zu kommen – für mehr Infos dienen dann die privaten Homepages

    zum anderen ist die Kombination aus kurzen Nachrichtentopics und den Links zu weiterführenden Informationen reizvoll, da man nur einmal allen Nachrichtenkanälen, die man bevorzugt (und die bereits twitter nutzen) folgen muss und nicht mehrfach auf verschiendenen Seiten die Kernaussagen der Nachrichten nachlesen muss

  6. Volles Schwein - 15. Februar 2009 um 21:29

    Das fehlende Warum hat ja auch die bisherigen Social Bullshitting-Phänomene nicht verhindert. Schon die meisten Blogs sind längst nicht so lesenswert wie deren Autoren selber zu glauben scheinen, und mit Twitter kann man jetzt also direkt von der Kloschüssel texten, darauf hat die Welt gewartet.

    Nebenbei bemerkt könnte man es durchaus als makaber bezeichnen, Katastrophenmeldungen als Errungenschaft zu feiern. Wann unterscheiden sich eigentlich noch Berichterstattung und Voyeurismus?

  7. WE-Gezwitscher: “Bin twittersüchtig, aber weiß nicht warum” | freshzweinull +++ - 16. Februar 2009 um 19:23

    [...] bessere Chancen zu überleben hat: Unsere Leser sind bei dem Thema gespalten, wie unser viertes Wochenendgezwitscher [...]

  8. Pseudolus - 19. März 2009 um 00:55

    In Sachen Twitter habe ich einen interessanten Artikel gefunden. Lesenswert!
    http://www.kulturjoker.de/index.php/314/twitter-youtube-myspace-facebook