Widget von Roccatune stellt Musik auf Websites zur Verfügung

Die Idee ist gut, auch wenn sie einen kleinen Nachteil hat: Roccatune – darf ich sagen: das deutsche Last.fm? – hat ein Widget für Websites veröffentlicht. Blog-, Newssite- oder Homepage-Besitzer können damit verschiedene Playlists auf ihrer Seite einbinden. Besucher können die Lieder per Mausklick abspielen. Zur Auswahl stehen aktuelle Chart-Hits (beliebteste Songs aller Roccatune-Hörer), die Musik selbst ausgesuchter Künstler und persönliche Playlists. Grafisch lassen sich die Widgets ans Website-Design anpassen. Von den Widgets hätten beide Seiten etwas: Roccatune wird bekannter und erhöht die Reichweite der Werbung, Website-Betreiber bekommen einen prima Zusatz-Content, der immer wieder Besucher anlockt und zum längeren Verweilen einlädt.

Roccatune WidgetEinziger Nachteil: Aus rechtlichen Gründen öffnet sich die Musik nur in einem Pop-Up. Meinen Vorschlag, ein Pop-Under daraus zu machen, lehnt Sachar von Roccatune ab, weil Benutzer die Werbung im Pop-Up wahrnehmen sollen, über die Roccatune sich finanziert. Das ist einzusehen. Bevor wir das Widget selbst einbinden, warten wir auf jeden Fall noch auf die Funktion, ganze Playlisten anzuhören, statt bei jedem Lied neu zu klicken. Sachar hat uns versprochen, dass das bald nachgerüstet wird.

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5 Kommentare zu “Widget von Roccatune stellt Musik auf Websites zur Verfügung”

  1. Sachar - 23. Februar 2009 um 14:17

    Danke für das Posting.

    So ein Widget, Du schreibst es ja selbst, stellt für jeden Blogger und jeden Homepage-Betreiber einen Mehrwert da, weil er oder sie kostenlos und auch legal seinen Lesern und Nutzer Musik anbieten kann.

    Die Lösung über ein Pop-Up erscheint uns insofern als sehr sinnvoll, da es nicht möglich wäre, Musik in jede beliebige Seite oder in jedes Blog zu integrieren, da dann nicht mehr wir, sondern die Betreiber Nutzungsverträge mit den Rechteinhabern abschließen müssten. Näheres dazu steht ja auch in unserem Blogposting, auf das Du verlinkt hast. So ein Pop-Up muss aber auch uns wirtschaftlich die Möglichkeit geben, einen Dienst wie roccatune zu refinanzieren.

    Ich denke und hoffe, dass wir eine Lösung anbieten, mit der alle Beteiligten gut leben können, oder?

  2. Andreas Beer - 23. Februar 2009 um 14:40

    Was sie nicht bedacht haben ist, dass private Webseiten keine Zukunft mehr haben, Firmenwebseiten kein Interesse daran haben, und auf Blogseiten fast niemand bleibt um Musik hören. Meines Erachtens hat das keine Zukunft, ganz einfach weil kein breiter Bedarf für so etwas besteht. Dennoch viel Glück, und mich wundert wieder einmal, dass sie Fresh2.0 von Unternehmen vor den Karren spannen läßt.

  3. Uwe - 23. Februar 2009 um 16:45

    Ach kuck mal… Der Herr Beer ist mal wieder einer der Schwarzmaler…
    Erst einmal, ein guter Beitrag Jürgen.

    So, private Webseiten haben also keine Zukunft? Blogs sind auch scheiße und das ganze Internet ist doof.
    Weit gefehlt Herr Beer. Es gibt durchaus Leser / Surfer / Nutzer / Besucher einer Webseite, auch einer privater, oder auch eines Blogs, die sich über einen Mehrwert freuen.
    Ausserdem. Auch ihr Blog ist nichts mehr als eine private Webite, und sie schreiben doch, damit es gelesen wird. Und die Ausrede, ihre Leser würden ihr Geschreibsel im Reader lesen lasse ich nicht gelten, sonst hätten sie nämlich auf das schöne Theme verzichten können.

    Einen schönen Tag noch…

  4. Redaktion - 24. Februar 2009 um 09:41

    @Uwe: Danke!

    @Andreas: Wie kommst du nur darauf, dass wir uns von irgend jemanden vor den Karren spannen lassen? Wir berichten über neue Software, Websites und eben auch Widgets, wenn wir sie für interessant halten. Wenn wir etwas gut finden, dann schreiben wir das, das ist unser Stil. In diesem Fall ist es mal ein positiver Bericht geworden, okay, tschuldigung. Unkritisch finde ich ihn aber nicht. Du hast bei uns auch schon viele Verrisse und Berichte mit negativem Fazit über andere Projekte gelesen. Hinter jeder Website stehen Unternehmen, und in diesem Fall haben wir ein bisschen nachgefragt. Roccatune kam nicht auf uns zu, wir haben den Beitrag bei unserer Themenrecherche gefunden.

    Und wo ist jetzt eigentlich das Problem?

  5. Roccatune meldet Insolvenz an und Musiktipps24 guckt in die Röhre... | Musiktipps24.com - Der Blog - 24. August 2009 um 16:01

    [...] einen Großteil der Templates komplett um. Ab April begann dann die Bannerschaltung durch Roccatune & Partner. Im Juni und Juli hatte ich dann sogar fast eine Vollauslastung mit diversen [...]

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