Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Warner siegt gegen Songbeat (vorerst)

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, ist die Entscheidung gefallen: Das Landgericht Hamburg erließ im Prozess Warner Music gegen Songbeat eine einstweilige Verfügung. Songbeat muss demnach seine Musiksuchmaschine aus dem Netz nehmen. Es gebe Überlegungen, diese nun umzuprogrammieren und gegen die Entscheidung des Gerichts vorzugehen.
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Frisch gespielt: Animator vs. Animation – Kämpfen gegen Ihre rebellierende Zeichnung

“Animator vs. Animation” wurde von den bekannten, gleichnamigen Kurzfilmen inspiriert. Sie spielen den „Animator“, der ein Strichmännchen in einem Zeichenprogramm gemalt hat. Die Figur erwacht zum Leben und rebelliert gegen ihren Erschaffer – Sie! – indem es versucht, Ihren Mauszeiger zu fangen und mit Objekten aus der Toolbar zu bewerfen. Zum Glück sind sie dem undankbaren Produkt Ihrer kreativen Energie nicht ganz wehrlos ausgeliefert.
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Jetzt wird’s eigenartig: Rabattschlacht verramscht Geld

Heute Morgen warf ich beim Wachwerden einen Blick auf den Newsletter von Rabattschlacht.de, dem Shoppingportal. Bisschen einfallslos, dachte ich. Drucker, Digicams und iPods waren ja neulich noch ganz interessant. Aber was heute früh ab 9 Uhr auf Rabattschlacht verramscht wurde, hatte es in seiner Schlicht- und Einfachheit in sich: Geld! Ob sich daraus nicht ein Geschäft machen ließe?
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NeedaProblem.com: Probleme kaufen?!

Zunächst ein paar kostenlose/geklaute Weisheiten:

„Ewig gleich schön ist nicht mehr schön. Zum Lebensgenuss brauchen wir Kontraste.“
„Nur wer gehungert hat, geniesst wieder das Essen.“
„Erst wer in den kalten Fluss gesprungen ist, liegt wieder gern in der Nachmittagshitze.“
„Erst nach richtigem Stress geniessen wir die Ruhe.“
„Todesangst verändert das Leben.“

Geklaut haben wir die Sprüche, Ihr ahnt es längst, in der Schweiz und zwar hier: Needaproblem.com. Dort soll sich der Besucher ein Problem kaufen, damit sein langweiliges Leben wieder an Unterhaltungswert gewinne. Nun ja.

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Hacker schmeißen Kevin Kuranyi bei Schalke raus

Es scheint die Woche der Hacks zu werden. Nach dem Anti-Viren-Hersteller Kaspersky und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat es gestern Abend den Fußballbundesligisten FC Schalke 04 erwischt. Unbekannte platzierten auf der Schalke-Homepage die Falschmeldung, Stürmer Kevin Kuranyi sei gefeuert worden. Und die Meldung klang offenbar so glaubwürdig, dass mehrere Onlinemedien wie Bild.de und RP Online sie ungeprüft übernahmen. Ist ja schließlich nicht so, dass es zwischen der Schalker Führung und dem Spieler in letzter immer harmonisch zugegangen wäre.
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Neue Einnahmequellen für Twitter und YouTube?

“You get lousy pennies on the web” kritisierte Hubert Burda in München Anfang des Jahres das Anzeigenmodell im Netz, was seiner Meinung nach nicht funktioniert. Tatsächlich setzen die meisten Portalbetreiber ausschließlich auf diese Einnahmequelle – mehr oder weniger erfolgreich. Da macht es Sinn, sich nach Alternativen umzusehen: So denkt man bei Twitter darüber nach, kostenpflichtige Accounts für kommerzielle Nutzer einzuführen, berichtet das britische Fachblatt Marketing. Das überrascht nicht wirklich, denn viele Unternehmen nutzen den Microblogging-Dienst inzwischen für ihre Zwecke.
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Website gehackt: Schäuble wirbt für Gegner der Vorratsdatenspeicherung (Update)

Eines der schönsten deutschen Wörter, das selbst Briten und Amerikaner inzwischen übernommen haben, ist die Schadenfreude: Und die ist bei vielen Bloggern gestern Abend aufgekommen, als die Website von Wolfgang Schäuble gehackt wurde. Der Hacker nutzte eine Sicherheitslücke auf der Website des Bundesinnenministers, die das Redaktionssystem Typo3 verwendet. Statt des üblichen Inhalts zierte für kurze Zeit ein Link zum Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung die Startseite, zusammen mit dem Hinweis: “Typo3 Please update it ;) And change passwords.” Inzwischen ist die Website abgeschaltet. Der Hack war keine große Meisterleistung, aber er zeugt von Humor.
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Bundesregierung erklärt 1 MBit/s zur Breitband-Untergrenze

Alles Definitionssache: Ihr Handy kann mit 384 KBit/s ins Internet gehen? Das ist nach bisheriger Definition der Bundesregierung schon Breitband. Bis jetzt. Denn bald soll nur noch “Breitband” heißen, was 1 MBit/s oder mehr ist. Und bis Ende nächsten Jahres soll jeder Haushalt eine 1-MBit/s-Breitbandleitung bekommen können. Das ist zu wenig, meinen Experten. Trotzdem wäre es ein spagatartiger Schritt, vergleicht man die Situation heute.
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Die VZs: iPhone-App, Fernsehen und IVW-Top-Scorer

Gleich drei Neuigkeiten gibt es bei Deutschlands beliebtesten Social Networks Mein-Schüler-Studi-VZ: Erstens hat man offenbar auch in Berlin erkannt, dass ein iPhone-App angesichts des boomenden mobilen Internets sicher nicht die schlechteste Idee ist. Während die Kollegen von Facebook, Xing & Co. schon länger eine entsprechende Anwendung bieten, wollen die VZ-Entwickler jetzt nachlegen und für alle drei Plattformen ein entsprechendes App anbieten.
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Amazons E-Book-Reader Kindle 2 nur in den USA erhältlich

Traumland Amerika: Während wir uns hier immer noch mit gedruckten Büchern herumschlagen müssen, hat Amazon gestern auf der anderen Seite des Großen Teichs das “Kindle 2″ vorgestellt. Das ist bereits die zweite, runderneuerte Version von Amazons E-Book-Reader. Sie soll mit 2 GByte Speicher statt bisher 256 MByte 1.500 Bücher speichern können. Das Kindle 2 hat im Vergleich zum Vorgänger 16 statt 4 Graustufen, um Bilder detailreicher und Texte schärfer als bisher darzustellen. Richtig sexy ist neben dem flachen Design (das Kindle ist nur 1 cm dick) aber vor allem der Akku: Amazon-Chef Jeff Bezos verspricht, dass eine Akkuladung bis zu zwei Wochen halten soll.
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