Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

GPS-Apps: Wenn das iPhone den Weg kennt

Ausgestattet mit einem dem GPS-Modul bietet das iPhone eine fantastische Spielwiese für diverse Location Based Services. Ob es nur darum geht, den Weg, Blitzeranlagen oder auch das eigene Auto zu finden: alles scheint möglich. Für das bisher sehr beliebte AroundMe gibt es inzwischen verbesserte Nachfolger.
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MWC: G2, Babajob und Renaissance von Windows Mobile

In Barcelona tobt die wichtigste Mobilfunkmesse “Mobile World Congress”, und die Meldungen über neue Handys und Anwendungen schlagen derzeit ein wie Asteroiden auf dem Mars. Wir haben hier einmal alles Wichtige zusammengefasst, darunter die Wiederauferstehung von Windows Mobile, die Gewinner eines Nachwuchspreises und das nächste Google-Handy “G2″, das Vodafone sich unter den Nagel gerissen hat.
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WE-Gezwitscher: “Bin twittersüchtig, aber weiß nicht warum”

Gut, im Grunde war uns das immer klar: Jeder Hype hat Fans und Gegner. Auch wenn Twitter sicher mehr als ein Strohfeuer ist und im Vergleich zu Second Life bessere Chancen zum Überleben hat: Unsere Leser sind bei dem Thema gespalten, wie unser viertes Wochenendgezwitscher zeigt.

Im Unternehmen von Hans Hirse zumindest (Name vermutlich geändert), sollte man sich hüten, Twitter zu verwenden: “Nur arbeitsscheues Gesindel kann diese Dienste überhaupt nutzen. Wenn jemand in meinem Betrieb diese Dienste nutzt oder darüber Interna verbreitet, der kann sofort gehen und braucht nicht wieder zu kommen.”
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Es ist so weit: freshzweinull begrüßt 1.333 Follower auf Twitter

freshzweinull dankt mal wieder den besten Lesern der Welt: Seit dem Wochenende folgen uns auf Twitter 1.333 Menschen – eine enorme Zahl! Als Dankeschön verlosen wir damit wie angekündigt nach einer “Loyalitätswoche” einen iPod Shuffle (2 GByte). Der Gewinner wird von uns Anfang nächster Woche benachrichtigt. freshzweinull ist dank Euch außerdem auf Platz 64 in den deutschen Twittercharts eingestiegen. Einige mögen uns dafür hassen, aber ich denke, wir dürfen da getrost ein klein wenig stolz drauf sein.
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Schmutzige ITK-Industrie: Computerbauteile aus Sklavenhaltung, Handy-Elemente aus Bürgerkriegsregion

Schuld sind auch wir Käufer: Gleich zwei Berichte von Menschenrechtsorganisationen machen heute auf die zweifelhafte Herkunft von Rohstoffen und Bauteilen von Computerhardware und Mobiltelefonen aufmerksam. Die US-Menschenrechtsorganisation National Labor Committee (NLC) berichtet von regelrechter Sklavenhaltung in einem Werk in China, in dem unter anderem Microsoft, Dell, Lenovo, Hewlett-Packard und IBM Produkte fertigen lassen. Die genannten IT-Firmen beziehen die Bauteile natürlich nur über Zwischenhändler, können sich da also bequem aus der Verantwortung stehlen.
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Abgeschaltet? Von wegen: Lycos macht auf Google

Warum nicht gleich so: Lycos Europe hat sein Portalgeschäft gestern, wie angekündigt, eingestellt. Wer jetzt aber glaubt, Lycos.de wäre damit abgeschaltet, der irrt – und wird positiv überrascht. Die neue, Zen-artige Startseite ist nämlich quicklebendig. Abgestellt wurde nur das übrige Rauschen aus Games, Nachrichten, Werbung und anderen Aufmerksamkeit erhaschenden Bildchen. Übrig geblieben sind eine Google-ähnliche Startseite und zwei Teile: die Websuche – mit Google-Ergebnissen veredelt – und das Frage-Antwort-Portal “Lycos IQ”. Die Seite kommt nun sehr minimalistisch und ruhig daher. Auch wenn es etwas spät ist: Man könnte sie jetzt fast öfter aufsuchen …

Viel los am Wochenende: Twitter, Conficker, Bitkom, MWC

An diesem Wochenende war der Teufel los. Deswegen an dieser Stelle statt einer Meldung eine kurze Zusammenfassung der Themen: Auf der Suche nach Frieden oder Chaos – man weiß es nicht – legt der Wurm Conficker ganze Armeen lahm, auch die Bundeswehr. /// Heike Scholz vom Trendblog Mobile-Zeitgeist.de findet die Studienmethodik des Bitkom undurchsichtig. Auf ihre Nachfrage reagierte der Presseverantwortliche arrogant, nun will Scholz keine Bitkom-Meldungen mehr veröffentlichen. /// Wir sind leider nicht auf der wichtigen Mobilfunkmesse “Mobile World Congress” (MWC) in Barcelona vertreten. Für uns ;) berichten netterweise andere Magazine live. Schaut die Tage mal dort vorbei: Basic Thinking, German Cowboys und – schon wieder – Mobile Zeitgeist. /// Twitter hat sich erneut 35 Millionen US-Dollar Investorkapital gesichert. Deutsche Startups beschreibt das schön süffisant: Mit dem Geld kann der Microblog-Dienst nun endlich Möglichkeiten entwickeln, wie man Geld verdienen kann. Ah ja …

Gar nicht übel: Die “Social Bar” von Google Friend Connect

Es ist wie so oft, wenn man wie täglich mit neuen Webprojekten bombardiert wird: Man wirft einen Blick darauf, entscheidet, dass es nichts für einen ist und geht dann zur Tagesordnung über. So ging es mir mit “Friend Connect“, einer Art Mischung aus Freundenetz (wie Facebook) und Statusupdater (wie Twitter), das Google vergangenen Sommer vorgestellt hat. Man kann damit ganze Webseiten bauen, die einem Blog gleichen, und darauf eigene Neuigkeiten und die der Freunde platzieren. Meine Standardreaktion: Kenne ich schon, habe ich schon, brauche ich nicht, geht Google nichts an.

Google Social Bar

Aber dann fiel mir neulich drüben bei Uwe diese sehr interessante Leiste ins Auge: Google kombiniert sie mit Friend Connect und nennt sie “Social Bar”. Und da steckt wirklich Feuer hinter.
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Pressefoto des Jahres: Das ganze Dilemma der Immobilienkrise auf einem Bild

Ah wie gut, es ist Wochenende! Zeit zum Abschalten: weniger Text, mehr Bilder: Zeit für die Gewinner des “World Press Photo”, die gestern vorgestellt wurden. Von subtil bis magisch ist alles vertreten. Bilder, die faszinieren, menschliche Schicksale zeigen, nachdenklich machen. Der Gewinner, ein Bild des “Time”-Fotografen Anthony Suau, zeigt das ganze Dilemma der Immobilienkrise: Ein US-Polizeibeamter muss sich in einem zwangsgeräumten Haus mit vorgehaltener Waffe vergewissern, dass die Bewohner auch wirklich ausgezogen sind. Anders als bei den Miss-World-Wahlen gefallen uns die Auswahl und der Gewinner der World Press Photos auch diesmal wieder einmal ausgesprochen gut. Und Ihnen?

Wochenendgezwitscher: Twitter – wo liegt der Reiz?

Nicht schon wieder dieses Thema! denkt ihr jetzt. Seit Monaten diskutiert die ganze Webwelt der mindestens zweiten Generation über diesen seltsam faszinierenden Dienst, der nur 140 Zeichen erlaubt. Und freshzweinull hat nichts besseres zu tun, um diese Diskussion selbst am Wochenende noch einmal auf den Herd zu stellen. Aber mal im Ernst: Als schnellstes Massenmedium für weltbewegende Ereignisse konnte sich Twitter bisher erst ein paarmal in Szene setzen. Der Rest ist Alltag, sehr viel Rauschen – und was noch?

Warum twittert ihr gerne? Habt ihr gute Beispiele für besonders gute Twitterer, die ihr gerne lest? Für welche Botschaften nutzt ihr die 140 Zeichen & wie erklärt ihr euren unwissenden Freunden, was ihr an Twitter mögt? Nehmt teil an unserem allwochenendlichen Gezwitscher und sagt uns eure Meinung; hier als Kommentar oder – diesmal passend ;) - auf Twitter.