Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Frisch gespielt: The Fancy Pants Adventure World 2

Fancy Pants Adventure World 2 ist ein 2D-Jump’n'Run-Spiel für den Browser. Sie spielen ein Strichmännchen, das anscheinend ein Fable für ausgefallene Hosen hat. Das war leider aber auch schon fast alles, was ich Ihnen zur Story erzählen kann, The Fancy Pants Adventure World 2 besitzt nämlich so gut wie keine. Dafür macht das Spiel umso mehr Spaß.
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US-Indieband zahlt (!) einen Dollar für Albumdownload

Haben Sie Lust, sich einen Dollar zu verdienen? Dazu müssen Sie sich nur ein Album herunterladen. Ja, richtig gelesen: Die US-Indieband Officer Roseland zahlt jedem einen US-Dollar, der sich die Mühe macht, ihr neues Album herunterzuladen. Man muss es sich dazu noch nicht einmal anhören. Haben wir aber trotzdem gemacht.
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Twisten.fm – Listen to Twitter

Ich kaufe niemals Musikmagazine. Mir braucht niemand zu erzählen, wie sein Essen schmeckt, und es interessiert mich nicht, wie es Euch im Kino gefallen hat (es sei denn, Ihr macht es so). Der Grund ist schon klar, oder?

Wenn Ihr nicht Patrick Süskind seid, werden Eure Berichte mich nicht dazu bringen, Euch und Eure Musik, Euer Essen und Eure Filme besser zu verstehen, sondern sorgen für Ratlosigkeit und Frustration. Es geht einfach nicht.
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Fragwürdge Werbung: Lokalisten erhängt Gefangene

Makabre Kampagne: Das Freundenetz “Lokalisten” hat einen handfesten Skandal ausgelöst. Ein Werbebanner des Netzwerks von ProSieben.Sat.1 ist wohl ein wenig über das Ziel hinaus geschossen und hat die Betreiber gegen die Werbeagentur aufgebracht. Das Banner ist aufgebaut wie ein Comic, in dem drei Gefangene zum Schafott geführt werden. Als der Henker zur Tat schreiten will, erkennt er in einem der Gefangenen einen Freund und befreit ihn. Die anderen beiden werden gehenkt. Slogan der Kampagne: “It’s good to have friends”. Gut, überall Freunde zu haben, die einem helfen können, wenn man es am wenigsten erwartet.
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Blaupunkt bringt Webradio ins Auto

Na endlich? Blaupunkt stellt das Internetradio fürs Auto vor. Die beiden neuen Modelle “Hamburg 600i” und “New Yersey 600i” bieten über den Webradio-Dienst Miroamer den Zugang zu mehr als 16.000 Radiostationen. Blaupunkt will die beiden Geräte, die 300 und 400 Euro kosten sollen, auf der CeBIT vorstellen. Auf den Markt kommen sollen sie allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte. Notwendig für den Empfang ist ein Handy mit 3G-Anschluss (UMTS oder HSDPA) und Bluetooth. Wir wissen, was außerdem noch wichtig ist: Ein Datenpaket mit verdammt viel Freivolumen.
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Viel-Surfer sind auch Viel-Seher

Von wegen, wer viel im Internet unterwegs ist, verzichtet einmal mehr aufs Fernsehen. TNS Emnid stellt nach einer Befragung 1.000 deutscher Bürger fest: Viel-Surfer sind auch Viel-Seher. Da frag ich mich gleich: Wo nehmen die alle die Zeit her?
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Facebook nimmt neue Geschäftsbedingungen zurück

Facebook rudert zurück: Die klammheimlich eingeführten neuen Geschäftsbedingungen werden wieder zurückgenommen. Das verspricht Facebook-Chef Mark Zuckerberg nach massiven Protesten der Nutzer jetzt in seinem Blog. Die neuen Geschäftsbedingungen sahen vor, dass Facebook die Herrschaft über alle Daten der Nutzer behält, auch Fotos und Statusmeldungen, und sie veröffentlichen oder für marktforschende Zwecke nutzen darf. Ohne die Nutzer darüber zu informieren, wurde dieser kleiner aber entscheidende Zusatz am 4. Februar in die AGB aufgenommen und vor wenigen Tagen bekannt.
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Klagepunkte fallengelassen: PirateBay feiert sich als Sieger

Der Torrent-Tracker “The PirateBay” ist eine derartige Institution in Schweden, dass der größte Fernsehsender das Gerichtsverfahren gegen den Dienst live überträgt. Gestern allerdings sank die Spannung schlagartig, als bekannt wurde, dass der Staatsanwalt die Hälfte der Klagepunkte der Musikindustrie fallen lassen wird. The PirateBay wird jetzt nur noch vorgeworfen, eine Plattform für den illegalen Datentausch zur Verfügung zu stellen. Vom Tisch sind dafür die Vorwürfe, die Betreiber hätten selbst illegale Daten zur Verfügung gestellt.
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Ideen zu verschenken: Beiträge per Mausklick mit einer Spende belohnen

In den letzten Tagen geistern Bezahlmodelle für Online-Journalismus wieder verstärkt durch die Landschaft. US-Medien wollen sich mit Bezahlcontent retten, Medienmacher allerorts kritisieren diese Pläne als Suizid aus Angst vor dem Selbstmord. Wir hätten da eine kleine Idee zu verschenken, wie Bezahlcontent funktionieren kann. Weil sie einfach und freiwillig ist: Man kombiniert einfach ein Bezahlsystem wie PayPal lokal mit einem Bewertungsportal wie Digg.
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O2 verspricht Mobile Web mit 28 MBit/s. Wir hätten lieber die mobile 10-Euro-Flatrate.

Die Mobilfunkanbieterin O2, Tochter der spanischen Telefónica, dreht beim Heimspiel auf dem Mobile World Congress in Barcelona richtig auf. Bis Ende des Jahres will man dreimal so viele Kunden in Deutschland haben, die mobiles Internet nutzen. Schon Mitte des Jahres sollen erste Kunden in München außerdem mobile Breitbandanschlüsse mit 28 MBit/s nutzen können. Uns schießen bei solchen Meldungen wie immer nur Fragen durch den Kopf: 1. Geschwindigkeit schön und gut, aber wie sollen solche Dienste das Geschäft beleben, solange sie keiner bezahlen mag? 2. Wann kommt endlich die mobile “Volksflatrate”, die bei fairer Nutzung bezahlbare zehn Euro im Monat kostet? Wer die als erster anbietet, der dürfte sich einer enormen Nachfrage gewiss sein. Und 3. Was ist eigentlich mit E-Plus? Waren die nicht mal die Nummer 3 im deutschen Mobilfunkmarkt? Gibt es die noch, und wie schnell kann man noch mal gleich mit denen ins mobile Netz gehen?