Der neue Trend: To-Do-Listen im Internet

Über To-Do-Listen kann man nicht streiten. Gut, über den Inhalt und Dringlichkeit vielleicht schon. Müll runterbringen: wichtig oder nicht? Besser heute oder doch lieber erst morgen? Darüber lässt sich sogar vorzüglich streiten.

Aber sich über die Beschaffenheit der Liste in die Haare zu kriegen, wäre dann doch etwas arg. Wer will, soll sich Zettel an den Kühlschrank kleben oder sich selbst E-Mails schicken oder eine Sekretärin beschäftigen. Jeder wie er will. Hier sind drei Anbieter, mit denen sich To-Do-Listen online erstellen und bearbeiten lassen.

Für Leute, die eh schon Notizen am Rechner kleben haben – digital oder analog als Zettelwirtschaft – sind Remember the Milk, Doitdoitdone und Checkvist wahrscheinlich uninteressant. Warum umständlich URLs merken oder gar Passwörter, wenn der Rechner ohnehin schon zig eingebaute Möglichkeiten hat?

Die Antwort lautet natürlich: Weil man die Dinge im Internet so schön teilen, sprich den Erwerb der Milch an den unausgelasteten Partner delegieren kann.

Beim Test der drei Anbieter haben wir also lediglich drei Kriterien geprüft:

  • Ist eine Registrierung notwendig? Wenn ja, wie umständlich ist diese?
  • Wie zügig kann ich meine Liste an den verschicken, der sie abarbeiten soll?
  • Wie einfach ist für den Empfänger das weitere Procedere? Oder: Wie schwierig wird es für ihn, sich mit fadenscheinigen Ausflüchten vor der Erledigung seines To-Dos zu drücken?

Der Gewinner anhand der Kriterien – und bei der Begründung sind wir genauso faul wie beim Ausfüllen einer Liste: Doitdoitdone. Glückwunsch!


 
 
 
 

5 Kommentare zu “Der neue Trend: To-Do-Listen im Internet”

  1. Glenn - 1. Februar 2009 um 10:31

    Sorry for using English – but thanks for the win!

    We built doitdoitdone with your criteria in mind. To-Do lists shouldn’t be taking your time – you have things to DO!

    Soon we will offer custom paper themes (upload your own images for the paper for your todo list).

  2. Psaniko - 1. Februar 2009 um 11:19

    Was ein Zufall, erst vorgestern hab ich bei apfelquak.de einen Artikel über ToDo auf dem Mac geschrieben :D (siehe hier: http://www.apfelquak.de/2009/01/30/gtd-software-vs-simple-todos/)

    Bei Doitdoitdone gefällt mir vor allem die Möglichkeit, die hübsche ToDo-Liste als Code-Snippet auf einer Website einzubinden. Für den privaten Gebrauch teste ich seit einigen Tagen Remember The Milk und muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Die Shortcuts ähneln denen von Googlemail und die Anzahl der Integrationen (Quicksilver, Ubiquity, Googlemail, ..) ist unglaublich :D

  3. jweck - 1. Februar 2009 um 12:40

    Ich bevorzuge ‘Remember the Milk’ wegen dem verfügbaren iPhone App und der Möglichkeit ein Widget bei Netvibes.com nutzen zu können. Die anderen beiden Dienste waren mir gar nicht bekannt, werde sie mir aber auf Grund eures Tests unbedingt ansehen.

  4. Alex - 1. Februar 2009 um 13:43

    Ich bin mit der Aufgaben-Funktion von Mail auf dem Mac zufrieden gestellt.
    Um meine Aufgaben anzuzeigen brauche ich keinen Internetzugang, der mir ja nicht immer gewährt wird…

  5. mcfer - 1. Februar 2009 um 14:23

    Interessant. Ich habe mich für ‘Toodledo’ entschieden, weil es eine ordentliche App fürs iPhone/iPod touch gibt, die die Liste synchron hält. Außerdem gibt es ein Firefox plug-in und die Site unterstützt OpenID.

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