Amazons E-Book-Reader Kindle 2 nur in den USA erhältlich

Traumland Amerika: Während wir uns hier immer noch mit gedruckten Büchern herumschlagen müssen, hat Amazon gestern auf der anderen Seite des Großen Teichs das “Kindle 2″ vorgestellt. Das ist bereits die zweite, runderneuerte Version von Amazons E-Book-Reader. Sie soll mit 2 GByte Speicher statt bisher 256 MByte 1.500 Bücher speichern können. Das Kindle 2 hat im Vergleich zum Vorgänger 16 statt 4 Graustufen, um Bilder detailreicher und Texte schärfer als bisher darzustellen. Richtig sexy ist neben dem flachen Design (das Kindle ist nur 1 cm dick) aber vor allem der Akku: Amazon-Chef Jeff Bezos verspricht, dass eine Akkuladung bis zu zwei Wochen halten soll.

Amazon Kindle 2

Handybesitzer wissen, was von solchen Herstellerangaben in der Realität zu erwarten ist. Aber selbst sieben Tage Akkulaufzeit wären schon ein enormer Komfort. Laut Bezos soll sich außerdem die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau um 20 Prozent erhöht haben. Wie schon der Vorgänger, hat das Kindle 2 einen Mobilfunkzugang. Das neue Gerät kann Hörbücher abspielen und Bücher vorlesen.

Die Pressekonferenz mit Stephen King in der Hauptrolle wurde live im Internet übertragen. Der Starautor las eine Passage aus seinem neuen Buch vor, das er nicht nur für, sondern auch über das Kindle geschrieben hat.

Ist sich King eigentlich für gar nichts zu schade? Warum ist das Kindle 2 mit 359 US-Dollar (ohne Bücher) denn immer noch so teuer? Und wenn es in den USA jetzt schon die zweite Version gibt, warum kommt das Gerät nicht langsam auch auf den Welt- oder zumindest den europäischen Markt?

So werden wir die Wartezeit auf das Kindle wohl weiterhin mit Sonys E-Book-Reader oder – wie altmodisch – mit papiernen Büchern überbrücken müssen.

Kindle-Produktvideo

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