Spiegel Online twittert

Jetzt ist es so weit: Twitter ist im Mainstream angekommen. Denn Spiegel Online, unser aller Nachrichtenportal, kündigt heute an, dass die Redaktion twittert. Schon lange wird über Twitter als taugliches Nachrichtenmedium debattiert; bei den Terroranschlägen in Mumbai hat es sich bewährt. Für die trotzdem nicht gerade kleine Gruppe derjenigen, an denen der Twitter-Trend bislang vorbei gegangen ist: Man kann damit Nachrichten von 140 Zeichen Länge verfassen, die alle angeschlossenen Leser erreichen. Anschließen (followen) kann man sich Freunden oder Prominenten wie Shaquille O’Neal oder Barack Obama ganz einfach mit nur einem Mausklick.

Was man nun in den 140 Zeichen verfasst, bleibt jedem selbst überlassen. Deswegen reicht der Nachrichtenwert der Meldungen von “Ich hab mir gerade Zucker in den Kaffee geschüttet” bis hin zu personalisierten Breaking News wie “Habe George W. Bush zwei Schuhe an den Kopf geworfen.” Twittern ist also wie Bloggen, nur kürzer, einfacher, transparenter – aufgrund der kürzeren Nachrichtenlänge auch schneller. Spiegel Online macht es sich übrigens (sehr) einfach und twittert nur Links zu gerade veröffentlichten Artikeln. Könnten wir eigentlich auch machen …

spiegel.de, update2.de, ibrahimevsan.de (Twitter & Extratools schön erklärt)


 
 
 
 

2 Kommentare zu “Spiegel Online twittert”

  1. Andreas Beer - 21. Dezember 2008 um 15:24

    ach, das ist noch lange nicht im mainstream, man gilt noch als exot wenn man twittert.

  2. Browsergames Fan - 22. Dezember 2008 um 15:27

    Am Anfang galt man auch als Exot als man bei Ebay auf Aktionen mitgeboten hat. Ich finde die Idee von Twitter klasse, denn 140 Zeichen reichen vollkommen aus um jemanden auf einen Bericht neugierig zu machen.