2.0: BlueTunes – Musiksammlung online speichern

Keine Woche vergeht, ohne dass ein neuer Musikdienst startet. Kürzlich haben wir PlisTube vorgestellt, eine Jukebox für YouTube-Videos. In dieser Woche ist BlueTunes dran, ein Dienst der nebenbei erklärt, wie man das Prinzip Cloud Computing sinnvoll nutzen kann: Der User legt seine Musiksammlung in einem Online-Speicher ab und kann deswegen von überall darauf zugreifen: unterwegs, im Büro, im Cafe oder auch zu Hause. Der Player hat keinen so guten Klang wie iTunes oder WinAmp, aber er funktioniert größtenteils. Zum Hochladen der Songs wird Java eingesetzt, was den Upload laut den Machern auf einen Bruchteil der sonst üblichen Zeit verkürzen soll. Das ist Quatsch, denn natürlich hängt die Upload-Geschwindigkeit vom verfügbaren Internetzugang ab. Nur wenn schon ein anderer BlueTunes-Benutzer denselben Song hochgeladen hat, wird er aus der Community zur Verfügung gestellt und nicht neu hochgeladen. Ob das rechtlich so koscher ist, sollen die Plattenlabels entscheiden. ;) Gut möglich, dass die BlueTunes-Macher damit ihr Geschäftsmodell rechtfertigen wollen. Denn das Hochladen ganzer Musikbibliotheken, die nicht Mainstream sind, dürfte auch mit BlueTunes – je nach Umfang – etliche Stunden bis Tage dauern. Wer sich das einmal angetan hat, verfügt dann über einen durchaus praktischen Musikservice. So richtig einschlagen wird die Idee aber sicher erst, wenn es noch deutlich schnellere Internetzugänge gibt.

bluetunes.net, techcrunch.com


 
 
 
 

Ein Kommentar zu “2.0: BlueTunes – Musiksammlung online speichern”

  1. Ciao 2008, hi 2009: Die Jahresrückblickprognose | freshzweinull +++ - 17. Dezember 2008 um 19:02

    [...] für Electronic Arts, ein Freundenetz, das auf Betriebssystem macht, eine schwule Suchmaschine und alleine acht Meldungen darüber, wie Musiksammlungen sich immer mehr aufs Handy uns ins Web [...]