Android-Entwickler rebellieren gegen Google

Wird am Ende doch nichts aus Googles groß angekündigter Handy-Revolution? Rund 30 freie Entwickler sind sauer, weil Google ihnen keinen Einblick in die neue Version des Software Development Kits (SDK) von Android gewährt und seit Februar nichts an dem eigentlich quelloffenen Betriebssystem verändert hat – trotz zahlreicher Fehler. Die neueste Version des SDKs haben nur 50 besondere Entwickler bekommen, die einen Android-Programmierwettbewerb gewonnen haben. Open Source sieht anders aus. Die freien Entwickler haben eine Petition unterzeichnet, um Google zum Reden zu bringen. Sie überlegen nun, zur Konkurrenz überzulaufen: Windows Mobile, Symbian oder Apples iPhone-Betriebssystem. Wäre wirklich schade, wenn aus Android nichts würde, denn erste Tests sahen viel versprechend aus. Aber vielleicht erreichen die Entwickler mit ihrer Petition wenigstens, dass Google einlenkt und aus Android eine wirkliche Open-Source-Software macht. Die meisten Blogger sind jedenfalls sauer auf Google und hätten ein solches Vorgehen nicht erwartet.

heise.de, googlewatchblog.de, tommasz.net, arstechnica.com